InTerTrans

Projektziel

Das Projekt InTerTrans (Integrierte Terminierung und Transportplanung) konzentriert sich auf die Realisierung effizienter Transportprozesse in der Automobilindustrie. Ziel ist es, nachhaltige Konzepte in Transportplanung und Auftragsterminierung zu erarbeiten. Durch Dynamisierung der Transportplanung sowie die Erweiterung der Auftragsterminierung um transportrelevante Kriterien sollen eine Auslastungserhöhung, weniger gefahrene Kilometer sowie die Verlagerung auf Schiene und Wasserwege erreicht werden.

Herausforderung

Ansatzpunkt für die Erreichung dieser Ziele ist die Erkenntnis, dass sowohl die heutige Transportplanung als auch die Auftragsterminierung in der Produktion nicht in ausreichendem Maße die Dynamik der Planungsgrundlagen und die Anforderungen der Transportplanung berücksichtigen.

Die langfristige Transportplanung bestimmt Transportstrukturen für einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren. Aufgrund der Dynamik des Umfeldes sind diese Strukturen rasch ineffizient, zum Beispiel bewirken Volumenverschiebungen eine Abweichung von geplanten Auslastungen.

Im kurzfristigen Horizont bestimmt die Terminierung der Produktionsaufträge die notwendigen Transporte. Jedoch wird die Terminierung im Tages- bis Wochenhorizont ausschließlich nach produktionsrelevanten Kriterien wie Kapazitätsauslastung der Werke und Beständen optimiert und somit unabhängig von Zuliefer- und Distributionsprozessen. Dies führt zu ineffizienten Transportprozessen sowie dazu, dass die notwendige Flexibilität durch die Nutzung von LKW sichergestellt wird, wodurch ein geringer Anteil auf den Schienen- und Schiffsverkehr entfällt.

Lösungsansatz

Diese Herausforderungen werden durch die Konzeption einer dynamisierten Transportplanung sowie einer transportgerechten Auftragsterminierung und deren Umsetzung in einer integrierten Planungsumgebung im Rahmen des Projektes InTerTrans angegangen.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft und der europäischen Forschungsinitiative EUREKA unterstützt.